Das sind die 7 wichtigsten Erfolgsregeln für Jungunternehmer
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Das sind die 7 wichtigsten Erfolgsregeln für Jungunternehmer

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Dr. Rainer Zitelmann hat vor 15 Jahren eine PR-Agentur mit einer Mitarbeiterin gegründet. Heute ist die Dr. ZitelmannPB. GmbH eine der größten Agenturen in Berlin und betreut 42 Unternehmen in der Kommunikation, darunter auch Startups.

Hier sind seine 7 Erfolgsregeln für junge Gründer:

1. Sei fokussiert

Was heißt das? Konzentriere dich auf das Wesentliche. Vereinfache.

Steve Jobs sagte: „Viele meinen, fokussieren bedeutet, Ja zu sagen zu den Dingen, auf die man sich konzentriert. Doch dem ist nicht so. Es bedeutet, Nein zu sagen zu hundert anderen guten Ideen, die es gibt.“

2. Positioniere dein Unternehmen richtig

Mit Positionierung meine ich das Bild, das deine (potenziellen) Kunden von deinem Unternehmen haben.

Wenn der Kunde keinen guten, einfachen und unmittelbar einleuchtenden Grund hat, sich gerade für dein Produkt zu entscheiden – warum solle er es dann kaufen? Dein Unternehmen muss für etwas stehen, das es unverwechselbar macht.

„Qualität“, „Kundenorientierung“ usw. sind keine Merkmale der Positionierung – denn alle deine Wettbewerber behaupten auch, sie böten höchste Qualität und Kundenorientierung.

Bei der Positionierung geht es nicht darum, zu behaupten, besser zu sein, sondern dem Kunden zu vermitteln, was an deinem Unternehmen und deinen Produkten grundlegend anders ist.

3. Lerne zu verkaufen

Der amerikanische Immobilien-Milliardär Donald J. Trump und der Erfolgsautor Robert T. Kiyosaki haben gemeinsam ein Buch geschrieben, in dem es darum geht, warum manche Unternehmer erfolgreich sind und viele andere nicht.

Ihre These: „Die wichtigste Eigenschaft eines Unternehmers ist die Fähigkeit zu verkaufen.“ Ein Unternehmer, der nicht gut verkaufen könne, werde niemals erfolgreich.

„Wenn Ihnen Vertrieb nicht liegt, müssen Sie dafür einen geeigneten Partner finden.“

4. Verbinde Ausdauer mit Experimentierfreudigkeit

Ausdauer ist wichtig. Aber Ausdauer alleine bringt dich nicht weiter. Wenn du ausdauernd immer wieder mit dem Kopf gegen die Wand rennst, dann kommst du nie ans Ziel.

Habe den Mut, zu experimentieren! Ein wichtiger Begriff, um den Erfolg der im Silicon Valley gegründeten Unternehmen zu verstehen, ist der des „Pivoting“. Damit ist gemeint, dass man sein Geschäftsmodell radikal verändern muss, wenn man sieht, dass die ursprüngliche Geschäftsidee so nicht funktioniert.

Christoph Keese schreibt in seinem Buch über das Silicon Valley: „Ziel ist es nicht, ein ursprüngliches Konzept umzusetzen und damit zu beweisen, wie gut der Plan war. Ziel ist, sich eine Stellung im Markt zu erkämpfen. Wenn das heißt, den Plan zu kippen, wird der Plan gekippt.“

Pivoting hat nichts Ehrenrühriges und ist normal. „We pivoted“, so Keese, sei eine geläufige Feststellung in jedem Gespräch mit Unternehmensgründern im Silicon Valley. „Wenn sie nicht fällt, werden Gesprächspartner skeptisch. Musste eine Firma noch nicht pivoten, heißt das nur, dass es ihr noch bevorsteht.“

5. Ziehe die richtigen Mitarbeiter an und haben den Mut, dich von Unfähigen und Faulen zu trennen

Das klingt hart.

Aber der Erfolg deines Unternehmens hängt davon ab, dass du bessere Mitarbeiter hast als deine Mitbewerber.

Sei daher sehr kritisch in der Auswahl. Mit unintelligenten oder bequemen Mitarbeitern wirst du nicht gewinnen.

Erzähle potenziellen Mitarbeitern nichts von „Work-Life-Balance“. Damit ziehst du nur freizeitorientierte Leute an.

6. Verstehe die Macht der PR

Es nützt nichts, wenn du die besten Dienstleistungen oder Produkte hast, aber deine potenziellen Kunden erfahren nichts davon.

Engagiere PR-Profis, die dein Unternehmen in jenen Medien platzieren, die von deinen potenziellen Kunden gelesen werden. Du musst sowohl in Online-Medien als auch in Print-Medien mit deinen Botschaften präsent sein.

Wer glaubt, dass sich sein Produkt „von alleine“ durchsetze, nur weil es besser ist als andere, wird scheitern.

7. Setze dir größere Ziele!

In ihrem Buch „New Developments in Goal Setting and Task Performance“ weisen die Wissenschaftler Edwin A. Locke und Gary P. Latham nach: Nur derjenige, der sich herausfordernde und spezifische Ziele setzt, erreicht auch große Ziele.

Deine Ziele müssen konkret, groß und quantifizierbar sein.

Larry Page, der Erfinder von Google, sagt, man dürfe sich „nie vom Unmöglichen einschüchtern lassen“. „Man sollte unbedingt Dinge versuchen, vor denen die meisten zurückschrecken.“

Howard Schultz, der Starbucks groß gemacht hat, erklärt sein Erfolgsgeheimnis so: „Träume mehr, als andere für vernünftig halten. Erwarte mehr, als andere für möglich halten.“

Quelle: Erfolgstipps eines Gründers

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